Sensatioelle Saison von Bo Hansen und Hennes Nissen

Leonhard Holtmann • 4. August 2019

U17 Bundespokal und U18 DBM Platz 9, U17 DBM Platz 4.... j

U17 Deutsche Meisterschaften Beachvolleyball in Haltern (NRW)

Flensburg Seahawks holen einen sehr guten 4. Platz

Voll im Soll waren die 14 jährigen Seahawks Bo Hansen und Hennes Nissen (die auf Platz 11 gesetzt worden waren) nach dem Ende der stark besetzten Vorrunde. Nach einem souveränen 2:0 (7,7) Auftaktsieg gegen Bock/Kipry (Seed 14) vom TuS Kriftel kam es zum Duell gegen den Vizemeister vom U17 Bundespokal von Damp. Unsere Jungs zeigten gegen Langbein/Rupprecht vom ASV Dachau eine bärenstarke Leistung und mussten sich im ersten Satz nur knapp mit 15:17 geschlagen geben. Den zweiten Satz konnten sie bis zum 9:9 offen gestalten, ehe sich die Bayern auf 15:11 absetzen konnten. Im letzten Spiel der Vorrunde kam es zum Aufeinandertreffen gegen Neef/Seeger (Seed 2) vom CV Mitteldeutschland. Beim Bundespokal musste man den Jungs aus dem Osten noch mit 0:2 (-13, -13) den Sieg lassen, vor allem, weil man zu viele Aufschlagfehler verbuchte. Dieses Mal zeigten die vielen Trainingseinheiten und die Spiele auf dem deutschen Spitzenniveau der Jugend Wirkung. Die Seahawks beherrschten ihren Gegner nach Belieben und erreichten mit einem 2:0 (6, 9) das erwünschte Achtelfinale.

Voll im "Flow“ waren die beiden Jungs vom TSB Flensburg auch im Achtelfinale. Es gab zunächst ein ziemlich klares 2:0 (8, 13) gegen Bechtloff/Clauss, die an Platz 7 gesetzten Jungs aus Sachsen. Dem folgte die bislang stärkste Leistung in diesem Turnier gegen die Hamburger Jungs vom FC Sankt Pauli Camp/Höppner, die bis dahin noch kein Spiel abgeben mussten. Hansen und Nissen machten von Beginn an viel Druck im Aufschlag und hielten das ei gene Rückschlagspiel sicher durch. Am Ende ein sicheres 2:0 (8, 12). Lediglich im zweiten Satz beim Stande von 12:6 gab es eine kleine Durststrecke zu durchstehen. Im folgenden Spiel um den direkten Einzug ins Halbfinale trafen die Flensburger nun erneut auf Langbein/Rupprecht vom ASV Dachau. Dieses Mal entwickelte sich ein Zweisatzkrimi den man so in der Jugend nur selten sieht. Den böigen Wind konnte insbesondere Bo Hansen mit seinen dynamischen Sprungaufschlägen nutzen. Nach einem 15:12 in Satz eins folgte Dramatik pur. Erst mit dem fünften Satzball gelang den Seahawks beim 22:20 der viel umjubelte Einzug ins Halbfinale.

Weitere Sensationen blieben dann leider aus. Im Halbfinale begannen unsere Seahawks bei Windstille furios und hatten die bärenstarken Bayern Graven/Kelsch (Seed 4) im Griff. Durch sehr druckvolle Aufschläge und präzise Angriffe konnte der erste Satz mit 15:11 gewonnen werden. Dann stellten die Bayern taktisch um. Fortan ging alles nur noch über Bo Hansen. Der sollte müde gespielt werden. Die Fehlerquote insbesondere bei den Aufschlägen wurde bei Flensburg zu hoch. So ging Satz zwei mit 15:7 zu deutlich an die Bayern. Im Tiebreak kamen die Seahawks erneut gut aus den Startlöchern. Hammerstarke Aufschläge und knallharte Attacken brachten zunächst ein 6:3. Das ging dann noch bis 8:5 so weiter. Auch beim 11:8 sah alles noch nach einer Finalteilnahme aus. Dann konnte Bayern sich aber steigern, glich aus. Bo Hansen gelangen mit 12:11, und 13:12 neuerliche Führungen. Dann ein erneuter Ausgleich mit einem anschließendem Angriff von Hansen in den Block. 14:15 Matchball Bayern. Bo Hansen antwortete mit Shot auf die Linie 15:15, danach ein Aufschlag mit Wirkung und Hennes Nissen mit Shot 16:15. Matchball für die Seahawks. Aber dem Gegner gelingt ein Cut auf die Linie 16:16. In der Folge machen beide Teams einen Fehler 17:17. Danach können die Flensburger die Punktchance nicht nutzen. Somit 17:18 und Matchball Bayern. Das letzte Sideout der Seahawks ist dann nicht erfolgreich 17:19. Aus der Traum vom Finale.

Es war fast unmöglich, diese Niederlage innerhalb von 30 Minuten aus den Köpfen zu bekommen. Die Gegner um die Bronzemedaille Tim Aust und Kilian Nennhuber, ebenfalls aus Bayern, hatten ihr Halbfinale in zwei Sätzen gegen Momme Lorenz aus Kiel und Ben Simon Bonin vom TV Rottenburg (beides Nationalspieler) deutlich verloren. Sie wirkten von Beginn an frischer, während bei den Seahawks die sehr knappe Tiebreak Niederlage sehr lange nachwirkte. Schnell lag man mit 6:12 hinten. Die Luft schien raus. Doch nach einer Auszeit kamen die jungen Seahawks noch einmal zurück, kämpften sich über 9:13 auf 12:13 heran. Den ersten Satzball bei 12:14 konnte Bo Hansen noch knallhart versenken. Dann aber gelingt den Bayern, die im letzten Jahr die U15 DBM gewonnen hatten - das Sideout 15:13. Der erneute Rückschlag war für unsere Jungs kaum zu verdauen. So lieferten sie im zweiten Satz zwar erneut einen großartigen Kampf, lagen dabei immer nur einen Punkt hinten, konnten aber nie die Führung übernehmen. Bis 12:13 war der Satz immer offen, ehe die Bayern mit zwei Punkten in Folge den Sack zumachen konnten.

Nach dem Turnier meinte Leo Holtmann, (Abteilungsleiter Volleyball beim TSB Flensburg): „Am Ende bleibt den Jungs leider nur der "undankbare" 4. Platz. Aber wenn uns das jemand vor dem Turnier angeboten hätte, das hätten wir sicher gerne genommen. Wenn die ersten Tränen der Enttäuschung getrocknet sind, werden die Burschen erkennen, was sie hier tatsächlich geleistet haben. Sie haben den SHVV und vor allem die Flensburg Seahawks mehr als würdig vertreten, vor allem wenn man bedenkt, dass die Beiden vor Wochenfrist bei der U18 DBM einen hervorragenden neunten Platz holen konnten sowie einen weiteren 9. Platz beim U17 Bundespokal vor 14 Tagen in Damp“.

Deutscher Meister wurde am Ende Momme Lorenz vom Kieler TV mit seinem Partner Ben Simon Bonin aus Rottenburg.

Die Abschlusstabelle:


1

Bonin - Lorenz

Tv Rottenburg (VLW) - Kieler TV (SHVV)

2

Graven - Welsch

TSV Grafing (BVV) - TSV Herrsching

3

Aust - Nennhuber

TSV Grafing (BVV) - TSV Mühldorf (BVV)

4

Hansen - Nissen

TSB Flensburg/Adelby - TSB Flensburg/ SV Adelby

5

Hornung - Hüger

Heidelberger TV (NVV)

5

Langbein - Rupprecht

ASV Dachau (BVV)

7

Dörpinghaus - Schluse

TuB Bocholt 1907 e.V. (WVV)

7

Welsch - Wolf

TV Rottenburg (VLW)

9

Braun - Knöller

FT 1844 Freiburg (SBVV)

9

Camp - Höppner

FC St. Pauli (HVBV)

9

Eckardt - Moro

Beachsport e.V. (VVB)

9

Grawert - Schröter

Schweriner SC (VMV)

13

Bechtloff - Clauss

GSVE Delitszch e.V. (SSVB) - VC Dresden (SSVB)

13

Bernsmann - Ovelhey

Beach & Volley e.V. (WVV) - Beach&Volley (WVV)

13

Heidemann - Striegel

SC Potsdam (BVV) - SC Potsdam e.V. (BVV)

13

Horn - Müller

PSV 96 Dessau (VVSA) - PSV 90 Dessau (VVSA)

17

Neef - Seeger

Chemie Volley Mitteldeutschland (VVSA) - Chemie Volleyball Mitteldeutschland (VVSA)

18

Dobbertin - Richter

TV Bad Salzig (VVRP) - TGM Gonsenheim (VVRP)

19

Barkemeyer - Homberger

FT 1844 Freiburg (SBVV)

19

Bornstedt - Wiechert

ESV Turbine Greifswald (VMV) - Rehnaer SV (VMV)

21

Bock - Kipry

TuS Kriftel (HVV)

21

Hilpert - Ksciuk

Schmalkalder Volleyballverein (TVV) - VC Gotha (TVV)

23

Faß - Sprockhoff

Oldenburger TB (NWVV) - SVG Lüneburg (NWVV)

23

Hampel - Kraus

TV Bliesen (SVV)



von Leonhard Holtmann 30. März 2026
Mit einem fünften Platz kehrt unsere junge Mädchenmannschaft von der NDM zurück. Die Mädels konnten in fast allen Spielen gut mithalten. Aber leider sollte nur ein Sieg im Spiel um Platz 5 gegen den Eimsbütteler TV 2:1 (-22, 14, 14) gelingen. Trotzdem hatten die Mädels von Trainer Felix Fischer viel Spaß und auch neue Erkenntnisse gewonnen, die als Vorbereitung auf die noch ausstehende U18 NDM im April in Hamburg sicher hilfreich sein werden.
von Leonhard Holtmann 29. März 2026
Leider keine Punkte vor großer Kulisse.
von Leonhard Holtmann 23. März 2026
TSB-Volleyballer nehmen einen Punkt mit an die Förde Oststeinbek. „Das war heute ein hartes Stück Arbeit, aber die Moral hat absolut gestimmt“, resümiert Coach Gunnar Hansen. Mit nur acht einsatzbereiten Spielern waren die Fördestädter angereist, die Personaldecke also denkbar dünn, weshalb Henry Schlink notgedrungen erneut das Libero-Trikot überstreifen musste. Von Beginn an setzte man den Tabellenvierten vom Oststeinbeker SV mit starken Aufschlägen unter Druck und sicherte sich den ersten Durchgang verdient mit 25:22. Im zweiten Satz schlichen sich jedoch Fehler ein, sodass man diesen Durchgang mit 21:25 an die Hausherren abgeben musste. „Wir mussten heute taktisch leicht umstellen“, so der Coach. Emil Christiansen übernahm die Fäden als Zuspieler, während Paul Hansen auf der Außenposition agierte. Somit wechselte Marvin Holtmann auf die Diagonalposition und machte seinen Angriffs-Job „bravourös.“ (Hansen). Dass diese Umstellung hervorragend funktionierte, bewies auch der dritte Satz: Flensburg dominierte das Geschehen, zog früh und deutlich auf 11:4 davon und holte sich den Durchgang souverän mit 25:19. Im vierten Satz wendete sich das Blatt jedoch komplett, da die Spielerwechsel auf Oststeinbeker Seite Wirkung zeigten. Diesmal diktierten die Hausherren das Tempo, Flensburg mussten den Satz deutlich mit 16:25 abgeben. Der Entscheidungssatz begann dann wieder furios für den TSB: Mit einer starken Serie von Mats Evers erspielten sich die Flensburger eine schnelle 5:1-Führung. Doch der Favorit aus Oststeinbek schlug zurück, und beim Seitenwechsel (7:8) war die Führung bereits wieder dahin. Es entwickelte sich ein Krimi bis zum 13:13, ehe die Gastgeber beim 14:16 das glücklichere Ende für sich hatten. „Ich bin mächtig stolz auf unsere Leistung. Wir haben gegen den Tabellenvierten einen starken Punkt entführt“, bringt es Diagonalangreifer Marvin Holtmann auf den Punkt. Er krönte seine überzeugende Leistung an diesem Tag und wurde völlig verdient zum MVP seiner Mannschaft gewählt. Nun heißt es für Coach Gunnar Hansen die Vorbereitungen auf das letzte Heimspiel voranzutreiben. Hier will man am kommenden Samstag (28.3. - 18:00 Uhr Fördegymnasium) gegen Greifswald seinen Fans noch einmal ein starkes Spiel zeigen und danach die Saison in Flensburg mit den Fans gemeinsam ausklingen lassen.
von Leonhard Holtmann 23. März 2026
U14 Jungen holen Bronze bei LM Das mit alten Hasen und noch ziemlichen Neulingen gespickte Team der Mini-Seahawks hat eine gute LM gespielt. Zunächst holte man sich ein 2:0 gegen den KTV 2. Gegen den hohen Favoriten und späteren Landesmeister VSG Lübeck 1 führten die Jungs bis Mitte des Satzes sogar. Dann aber setzte sich die VSG mit gutem platzierten Spiel ab und holte sich den Satz. Auch im zweiten Satz zeigten die Lübecker, warum sie das stärkste Team im Land sind. Bei uns war da doch noch Einiges Stückwerk. Im Halbfinale gegen den Kieler TV 1 merkte man den Neulingen doch die noch fehlende Wettkampferfahrung an. Viele leichte Fehler schlichen sich ein. Und so konnte Kiel das Spiel mit 2:0 gewinnen. Blieb also nur noch der Kampf um die Bronzemedaille. Die wollten die Jungs unbedingt gewinnen. In einem umkämpften Spiel behielt man hier im Tie-Break gegen Strand 08 mit 15:12 die Oberhand und durfte die Bronzemedaille bejubeln. Fotoquelle: Flensburg Seahawks
von Leonhard Holtmann 23. März 2026
U18 Mädchen erkämpfen sich in einem dramatischen Finale die Silbermedaille und damit das Recht bei der Norddeutschen Meisterschaft anzutreten. Die Jungen landen am Ende auf Platz fünf. Vor Wochenfrist hatten sich die Mädels von Felix Fischer das Rüstzeug für die LM beim Internationalen Skandinavien-Cup in Odense geholt, wo man einen guten sechsten Platz gegen die Top-Teams aus Dänemärk, Schweden und Norwegen belegt hatte. Vielleicht hatte auch das Abschlusstraining bei Altmeister Leo Holtmann den letzten Schliff gegeben. Er hatte am Freitag den erkrankten Trainer vertreten. Auf jeden Fall spielten die Mädels ein grandioses Turnier. Zunächst gab es ein klares 2:0 (12, 17) gegen nicht eben schwache Mädchen von Hademarschen. Dann musste man gegen einen echt starken VC Ostholstein eine 1:2 (21, -19, -8) Tie-Break Niederlage hinnehmen. Im Halbfinale gelang dann mit dem 2:0 (22, 26) über die favorisierte Vertretung der VSG Lübeck ein echtes Highlight. Damit war die Qualifikation zur NDM geschafft. Im Finale ging es erneut gegen die Vertretung vom VC Ostholstein. Das Spiel wurde ein echter Kracher. Nachdem Flensburg den ersten Satz mit 21:25 abgeben musste, konnte man den zweiten Satz in der Verlängerung mit 26:24 für sich entscheiden. Im Tiebreak blieb der Satz bis 9:9 ausgeglichen, bevor sich Ostholstein mit mehreren guten und teils glücklichen Aktionen absetzen konnte und letztlich verdient mit 15:11 den Sieg davon trug. Alles in allem ein Turnier mit sehr gutem Niveau. Die Abschlusstabelle: 1. VC Ostholstein 2. TSB Flensburg 3. VSG Lübeck 4. MTV Eckernförde 5. Heikendorfer SV 6. TSV Hademarschen Auch die Jungs haben - obwohl am Ende nur Platz fünf raussprang - beileibe kein schlechtes Turnier gespielt. Es fehlt am Ende nur ein Quäntchen Glück um in Halbfinale einzudringen. Wer weiß, was dann alles möglich gewesen wäre. Man war mit einer knappen 1:2 (23, -20, -11) Niederlage gegen die VSG Lübeck 2 gestartet. Im zweiten Spiel der Vorrunde gegen Kiel stand es "Spitz auf Knopf". Leider auch hier mit dem besseren Ende für die Jungs vom Kieler TV. Durch das erneute 1:2 (-14, 20, -14) war der Einzug ins angepeilte Halbfinale nicht mehr möglich. Im Spiel um Platz fünf konnte man sich dann gegen den TuS Busdorf mit 2:0 (12, 26) durchsetzen. Die Abschlusstabelle: 1. VSG Lübeck 1 2. Kieler TV 3. RW Niebüll 4. VSG Lübeck 2 5. TSB Flensburg 6. TuS Busdorf Fotoquelle: Rikke Rask Flensburg Seahawks
von Leonhard Holtmann 8. März 2026
F lensburg wird auch in der nächsten Saison ein Spielrecht in der Regionalliga haben.
von Leonhard Holtmann 24. Februar 2026
Am gestrigen Sonntag standen in den Altersklassen U20 und U16 die Landesmeisterschaften an. Obwohl uns ein Landesmeistertitel verwehrt blieb, darf man von einem sehr erfolgreichen Sonntag sprechen. Sowohl die U20 männlich (in Kiel) als auch die U20 weiblich (in Heide) wurden Vizemeister. Beide mussten im Finale lediglich den Mannschaften vom Kieler TV die Vortritt lassen. Auch unsere U16 Mädchen wurden in Pönitz Vizemeister. Sie unterlagen nur der VSG Lübeck und schlugen alle anderen Gegner souverän. Die U16 Jungen, die zumeist noch aus dem jüngeren Jahrgang bestehen, erreichten das Halbfinale und unterlagen dort Strand 08. Im Spiel um die Bronzemedaille erwies sich dann Eckernförde zu stark. Somit holen die Jungen hier Platz 4. #nachwuchsstützpunktflensburg #BeckmannDieKüche #FlensburgSeahawks #flensburgförderstützpunktvolleyball #nospa #edekahahn #magendarmzentrum #quantumsails #Orion #macit
von Leonhard Holtmann 24. Februar 2026
Schwerin. Mit gemischten Gefühlen reiste der TSB Flensburg nach Schwerin. Verletzungs- und krankheitsbedingt musste Coach Gunnar Hansen erneut auf wichtige Spieler verzichten. Flensburg startete konzentriert und strukturiert in die Partie und lieferte sich mit den Gastgebern von Beginn an ein intensives Duell auf Augenhöhe. In der Annahme präsentierte sich das Team stabil, sodass die Zuspieler Emil Christiansen und Paul Hansen variabel verteilen konnten. Über die Außenpositionen sowie mit Hinterfeldangriffen setzte Flensburg Schwerin immer wieder unter Druck und fand Lösungen gegen den Block. Besonders MVP Mats Evers sorgte dafür, dass Flensburg dranblieb. Bis in die Schlussphase blieb der Satz offen, lange Ballwechsel und umkämpfte Netzduelle prägten das Spiel. In den entscheidenden Momenten zeigte sich der Schweriner SC jedoch abgeklärter und gewann den ersten Durchgang mit 25:22. Der zweite Satz entwickelte sich zu einem echten Krimi. Beide Teams schenkten sich nichts, starke Abwehraktionen – unter anderem von Libero Tade Scholz – brachten Stabilität. Flensburg erspielte sich beim Stand von 24:23 einen Satzball, konnte diesen jedoch nicht nutzen. Schwerin blieb nervenstark und entschied auch diesen hart umkämpften Satz mit 28:26 für sich. Im dritten Abschnitt hielt der TSB das Spiel zunächst offen, mit zunehmender Satzdauer erhöhte Schwerin jedoch den Aufschlagdruck und zwang Flensburg zu schwierigen Annahmesituationen. Eine starke Phase der Gastgeber brachte den entscheidenden Vorsprung, den die Ostdeutschen letztlich souverän mit 25:17 ins Ziel brachten. „Uns fehlten zum Ende hin die Wechselmöglichkeiten.“ analysiert Coach Hansen die Niederlage. MVP Mats Evers ergänzt: „Wir haben besonders in den ersten beiden Sätzen gezeigt, dass wir mithalten können. In den entscheidenden Momenten hat uns die letzte Konsequenz gefehlt. Daran müssen wir arbeiten. Gegen Warnemünde zu Hause wollen wir mutiger auftreten und uns für unseren Aufwand belohnen.“ Nun richtet sich der Fokus auf das Heimspiel am 07.03. um 19:00 Uhr gegen den SV Warnemünde 3. Vor eigenem Publikum wollen die Flensburger die positiven Phasen aus Schwerin mitnehmen, intensiv weiterarbeiten und diesmal die Punkte in Flensburg behalten – auch gegen den ehemaligen Flensburger Jonas Thomsen. Autor: Marvin Holtmann Foto: Nike Hansen #nachwuchsstützpunktflensburg #BeckmannDieKüche #FlensburgSeahawks #flensburgförderstützpunktvolleyball #nospa #edekahahn #magendarmzentrum #quantumsails #Orion #macit
von Leonhard Holtmann 16. Februar 2026
Flensburg. Nach gelungenen Auftritten in den letzten Wochen mussten sich die Flensburger Volleyballer am Valentinstag vor großer heimischer Kulisse gegen den Tabellennachbarn vom Eimsbüttler TV 2 beweisen. Bereits im Hinspiel war den Fans bei der knappen 2:3-Niederlage aus Flensburger Sicht eine spannende Partie geboten worden. Vor 120 Zuschauern und mit viel Selbstvertrauen aus den letzten Begegnungen wollte sich das Team von Coach Gunnar Hansen drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern. Bereits zu Beginn des ersten Satzes zeigte sich jedoch, dass die Flensburger schwer ins Spiel fanden. So musste Flensburg früh beim Stand von 1:4 eine Auszeit nehmen. Im weiteren Verlauf schlichen sich weiterhin Fehler im Spielaufbau der Gastgeber ein. Chancenlos ging der erste Satz mit 16:25 an die Hamburger. Eine Umstellung musste her: Flensburg wechselte ins 5-1-System mit Emil Christiansen als Zuspieler und Marvin Holtmann auf der Diagonalposition. Fortan zeigte sich Flensburg sicherer im Spielaufbau und konnte sich im zweiten Satz durch ein präzises Angriffsspiel mit 10:6 absetzen. Unbeeindruckt der stärker spielenden Flensburger schaffte es der Eimsbütteler TV durch mehrere erfolgreiche Aufschlagserien das Spiel wieder auf ihre Seite zu lenken und konnte den Satz schlussendlich mit 25:21 gewinnen. Über weite Strecken des dritten Satzes bot sich das gleiche Bild und Eimsbüttel gelang es immer wieder die Flensburger Volleyballer zu Fehlern zu zwingen. Alles sah beim Stand von 21:24 nach einer deutlichen 0:3 Niederlage aus. „Wir waren quasi geschlagen.“ beschreibt Coach Hansen diese Phase mit drei Matchbällen für die Gäste. Diese konnten allesamt abgewehrt werden. Angeheizt durch das Publikum war man nun selber am Drücker - 27:25 ging der Durchgang an die Flensburger, die nun wieder im Spiel waren. Dies wiederholte sich dann im vierten Satz: Eimsbüttel zog auf 19:13 davon. „Auch hier war das Spiel eigentlich durch.“ wiederholt sich der Coach und wieder setzten die Flensburger zur Aufholjagd an. Mit fünf Punkten in Folge durch eine Aufschlagserie von Hendrik Bibow verkürzten die TSBer auf 18:19. Auch Emil Christiansen steuerte eine Aufschlagserie zur 23:20-Führung bei, die letztlich ins Ziel gebracht wurde. Im entscheidenden fünften Satz konnte sich das Team um den späteren MVP Paul Hansen, der durch gute Blocks und ein sehenswertes Angriffsspiel überzeugte, mit 13:8 absetzen. „Zu diesem Zeitpunkt waren wir nun auf einmal wieder die Gewinner.“ meinte nicht nur der Flensburger Coach. Eine gute Aufschlagserie des Hamburger MVP´s Dominic Kämpfer und unglückliche Entscheidungen im Flensburger Angriff führten schlussendlich aber dazu, dass die Hamburger ihrerseits 7 Punkte in Folge erzielen und den Tiebreak mit 15:13 gewinnen konnten. „Wir kamen schwer rein, haben insgesamt aber ein gutes Spiel gemacht. Es fehlte am Ende nur noch die Kirsche auf der Torte“, resümierte Coach Gunnar Hansen nach der Partie. Nun richtet sich der Blick auf das anspruchsvolle Restprogramm. Zunächst ist man am nächsten Wochenende beim Schweriner SC gefordert, bevor es im vorletzten Heimspiel der Saison am 7. März gegen den SV Warnemünde 3 mit dem ehemaligen Flensburger Jonas Thomsen geht. Fotos: Dörte Scholz Autor: Luc Thomsen #nachwuchsstützpunktflensburg #BeckmannDieKüche #FlensburgSeahawks #flensburgförderstützpunktvolleyball #nospa #edekahahn #magendarmzentrum #quantumsails #Orion #macit
von Leonhard Holtmann 9. Februar 2026
U15 Mädchen spielen tolles Turnier in Pönitz 10 Teams waren am Sonntag in Pönitz an den Start gegangen. Der TSB war gleich mal mit zwei Mädchenteams mit von der Partie. Am Ende holte unser Team 1 mit Ella, Elaha, Jil und Ana einen sehr guten zweiten Platz. Sie mussten sich im Finale nur der Vertretung von Timmendorfer Strand geschlagen geben, wohl auch, weil Ella im letzten Spiel nur noch deutlich angeschlagen agieren konnte. Auch unser zweites Team wusste zu gefallen. Das erste Spiel gegen Groß-Grönau konnte mit 2:0 (14, 13) gewonnen werden. Zwar musste man im zweiten Spiel die Überlegenheit der Mädchen von Timmendorfer Strand zur Kenntnis nehmen. Aber in der Folge wurden die Spiele gegen VC Ostholstein und VSG Lübeck gewonnen. So durften sich am Ende Liva, Hannah-Lea, Jonna, Maja und Anna über einen tollen vierten Platz freuen. Da wächst unter den Händen von Rolf Henningsen und Charlotte Finke ein prima Jahrgang heran. #FlensburgSeahawks #flensburgförderstützpunktvolleyball #BeckmannDieKüche
von Leonhard Holtmann 9. Februar 2026
TSB-Volleyballer unterliegen beim TuS Hasseldieksdamm/Mettenhof Kiel. Die Regionalliga-Volleyballer des TSB Flensburg waren am vergangenen Spieltag auswärts beim Tabellensechsten TuS Hasseldieksdamm/Mettenhof gefordert. In einer emotionalen Partie mit intensiven Ballwechseln musste sich Flensburg am Ende mit 1:3 (25:20, 16:25, 22:25, 18:25) geschlagen geben. Flensburg startete gut in die Begegnung und agierte im ersten Satz im 5-1-System mit Emil Christiansen auf der Zuspielposition. Durch konsequente Defensivarbeit und ein mutiges Angriffsspiel sicherte sich der TSB den ersten Satz mit 25:20. Besonders Libero Tade Scholz überzeugte in dieser Phase mit zahlreichen guten Abwehrkontakten. Der zweite Satz gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Die Kieler agierten in dieser Phase sehr konsequent und nutzten kleine Unsicherheiten auf Flensburger Seite. Beim Spielstand von 14:21 stellte der TSB vom 5-1- auf das 4-2-System um. „Wir wollten mehr Tempo und Variabilität ins Angriffsspiel bringen.“ begründet Coach Gunnar Hansen diese Maßnahme. Dies wirkte jedoch nicht sofort. Mehrere Chancen blieben ungenutzt, so dass dieser Durchgang mit 16:25 an die Gastgeber ging. Im dritten Satz nun wieder ein anderes Bild. Die Flensburger erspielten sich eine komfortable 19:14-Führung und standen somit kurz vor dem Punktgewinn für die Tabelle. „Leider riss bei uns an dieser Stelle der Faden.“ kommentiert ein enttäuschter Coach Gunnar Hansen das Geschehene und schiebt nach: „Heute wäre ein Punktgewinn drin gewesen.“ Mehrere missglückte Annahmeversuche sowie einfache Fehler im Angriff führten zum 19:19-Ausgleich. Von diesem Rückschlag konnten sich die Flensburger nicht mehr erholen und mussten den Satz knapp mit 22:25 abgeben. Damit war die Messe gelesen: Der vierte Satz verlief klar für die Gastgeber. 18:25 stand es am Ende. Trotz des Ergebnisses bot die Partie viele sehenswerte Ballwechsel sowie eine starke Defensivleistung von MVP Tade Scholz, die Hoffnung auf weitere gute Spiele macht. Der Blick richtet sich nun nach vorne: Am 14. Februar empfängt der TSB Flensburg den Tabellennachbarn Eimsbütteler TV (19 Uhr Fördegymnasium) zum durchaus wichtigen Spiel um den Ligaverbleib. Autor: Emil Christiansen Fotos: Luc Thomsen
von Leonhard Holtmann 5. Februar 2026
Souveräne Qualifikation aller teilnehmenden Jugendmannschaften für die LM's
von Leonhard Holtmann 5. Februar 2026
Nahe dran - aber knapp dran vorbei im Pokal blieb die Sensation leider aus.
von Leonhard Holtmann 20. Januar 2026
Auswärtssieg für die Regionalliga-Volleyballer vom TSB Flensburg Hamburg. Zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde konnten die Flensburger nicht mit der stärksten Formation auflaufen. Verletzungs- und krankheitsbedingt musste Coach Gunnar Hansen auf Mannschaftsführer Luc Thomsen und Henry Schlink verzichten. Auch Hendrik Bibow hatte die Reise nicht mit angetreten. Er war bei der LM-U20-Qualifikation gefordert. Der Tabellenelfte Grüß-Weiß Eimsbüttel spielte vor heimischer Kulisse zunächst stark auf. Aber Flensburg hielt dagegen und konnte sich Mitte des Satzes auf 17:13 absetzen. Dann schlichen sich bei Flensburg Fehler in der Annahme und im Angriff ein, so dass der Satz mit 21:25 abgegeben werden musste. Der zweite Satz war von Beginn an hart umkämpft. Bis in die „Crunch-Time“ hinein konnte sich kein Team absetzen. Zum Ende hin gelang den Flensburgern ein 23:19-Vorsprung, der knapp aber verdient mit 25:23 ins Ziel gebracht wurde. Von nun an spielte Flensburg befreit und souverän auf. Insbesondere Paul Hansen zeigte sich enorm verbessert und schlug variantenreich und mit viel Wirkung auf. Auch Marvin Holtmann war im Angriff ein ums andere Mal über die Mitte erfolgreich. „In dieser Phase haben wir sehr stark in der Abwehr gestanden und die Punktchancen konsequent genutzt. Das war großer Sport von uns.“ zeigt sich Coach äußerst zufrieden mit Spielwitz und Effizienz des Teams. Beim Spielstand von 12:6 war eine Vorentscheidung im dritten Durchgang gefallen - 25:20 hieß es am Ende. Auch im vierten Satz hatte Flensburg Oberwasser und führte deutlich mit 18:13, Eimsbüttel ließ sich jedoch nicht abschütteln und kam noch einmal auf 21:19 heran. Erneut waren es die Aufschläge von Paul Hansen, der anschließend zum MVP von der gegnerischen Trainerin auserkoren wurde, die die Uhr auf 24:19 stellte. Den finalen Schlusspunkt in einer rassigen Partie durfte dann Marvin Holtmann mit einem massiven Angriffsschlag setzen. Der Rest war eine große Jubeltraube, die „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ skandierte. „Nun hoffen wir auch am kommenden Sonnabend beim Tabellenführer Kieler TV 3 etwas Zählbares mitnehmen zu können.“ blickt ein gutgelaunter Coach Hansen schon in die Zukunft. Sollten die Flensburger ihre Annahme stabil halten und weiter so aufschlagen wie in Hamburg, könnte das vielleicht möglich werden. Für Flensburg spielten: Emil Christiansen, Przemyslaw Klauza, Marvin Holtmann, Paul Hansen, Mats Evers, Jakob Franzen, Tade Scholz (L), Marc-Oliver Johannsen, Mads Harloff (n.e.)
von Leonhard Holtmann 12. Januar 2026
TSB-Volleyballer starten mit souveränem Sieg über Rostock in die Rückrunde Flensburg. Noch direkt vor dem Spiel frohlockte Flensburgs Oberbürgermeister Dr. F. Geyer, der anlässlich des Umzuges in die frisch sanierte Halle des Fördegymnasiums gekommen war und ein paar Worte zur „Saisoneröffnung“ an die Mannschaften, Offizielle und Zuschauer richtete: „… Aber die Punkte bleiben in Flensburg.“ Und er sollte Recht behalten. Zwar erwischten die Flensburger einen nervösen Start und lagen schnell mit 4:12 hinten, konnten jedoch die zweite Hälfte des ersten Satzes ausgeglichen gestalten. Dies lag sicherlich auch an der taktischen Umstellung in Folge des Rückstandes. Fortan übernahm Mannschaftsführer Luc Thomsen das Zuspiel und Routinier Przemyslaw Klauza die Annahme. „Eine Maßnahme, die absolut wirkungsvoll war.“ so Coach Gunnar Hansen. Dennoch ging der Satz deutlich mit 18:25 verloren. In Durchgang zwei dann ein Duell auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die immer wieder über Paul Hansen und Marvin Holtmann erfolgreiche Angriffsversuche abschließen konnten. Jetzt stand auch die von Libero Tade Scholz organisierte Abwehr besser. Knapp aber verdient ging der Durchgang (27:25) nach Flensburg. „Das war der Kipppunkt im Spiel – zum Glück in unsere Richtung.“ resümierte ein am Ende sichtlich zufriedener und erleichterter Coach. Von nun an agierten die Flensburger im Stile eines echten Favoriten: die Aufschläge saßen und die Annahme war stabil. Voller Selbstbewusstsein spulte das junge Team sein Programm runter – mit fast jedem Aufschlag wurden Breaks eingefahren. 25:19 stand es am Ende: „Ich musste nicht einmal eine Auszeit nehmen – das kommt selten vor“ so Hansen. Im vierten Satz dann trotz 0:4-Rückstand ein ähnliches Bild, aber durchaus enger Spielstand. Bis 14:13 konnte der Tabellennachbar aus dem Osten noch mithalten, dann schaltete Zuspieler Paul Hansen den Aufschlag-Turbo an und erhöhte auf den Spielstand von 19:14, der anschließend nicht mehr in Gefahr geriet und insbesondere durch Emil Christiansen bis auf 24:17 ausgebaut wurde. Damit war den Flensburgern der Sieg nicht mehr zu nehmen. Am Ende hieß es 25:19 und somit 3:1 für die Nordlichter. „Das war ein sehr starkes Spiel und drei wichtige Punkte.“ freut sich MVP Paul Hansen und wird ergänzt von seinem Coach Gunnar Hansen: „Und das vor so toller Kulisse.“ Die gut 120 Zuschauer hatten ihren Spaß und dürfen sich auf weitere Volleyball-Highlights in der tollen Halle freuen. Es folgen allerdings zunächst zwei sehr schwere Auswärtsspiele: Am kommenden Wochenende geht es zum GW Eimsbüttel, und dann folgt der Auftritt beim Tabellenführer Kieler TV 3.
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