U18 Mädchen schaffen den Cut für den NDM.

Leonhard Holtmann • 23. März 2026

Ein Sieg über die VSG Lübeck bringt uns zur Norddeutschen Meisterschaft

U18 Mädchen erkämpfen sich in einem dramatischen Finale die Silbermedaille und damit das Recht bei der Norddeutschen Meisterschaft anzutreten. Die Jungen landen am Ende auf Platz fünf.

Vor Wochenfrist hatten sich die Mädels von Felix Fischer das Rüstzeug für die LM beim Internationalen Skandinavien-Cup in Odense geholt, wo man einen guten sechsten Platz gegen die Top-Teams aus Dänemärk, Schweden und Norwegen belegt hatte. Vielleicht hatte auch das Abschlusstraining bei Altmeister Leo Holtmann den letzten Schliff gegeben. Er hatte am Freitag den erkrankten Trainer vertreten. Auf jeden Fall spielten die Mädels ein grandioses Turnier. 
Zunächst gab es ein klares 2:0 (12, 17) gegen nicht eben schwache Mädchen von Hademarschen. Dann musste man gegen einen echt starken VC Ostholstein eine 1:2 (21, -19, -8) Tie-Break Niederlage hinnehmen. Im Halbfinale gelang dann mit dem 2:0 (22, 26) über die favorisierte Vertretung der VSG Lübeck ein echtes Highlight. Damit war die Qualifikation zur NDM geschafft. Im Finale ging es erneut gegen die Vertretung vom VC Ostholstein. Das Spiel wurde ein echter Kracher. Nachdem Flensburg den ersten Satz mit 21:25 abgeben musste, konnte man den zweiten Satz in der Verlängerung mit 26:24 für sich entscheiden. Im Tiebreak blieb der Satz bis 9:9 ausgeglichen, bevor sich Ostholstein mit mehreren guten und teils glücklichen Aktionen absetzen konnte und letztlich verdient mit 15:11 den Sieg davon trug. Alles in allem ein Turnier mit sehr gutem Niveau.

Die Abschlusstabelle:
1. VC Ostholstein
2. TSB Flensburg
3. VSG Lübeck
4. MTV Eckernförde
5. Heikendorfer SV
6. TSV Hademarschen

Auch die Jungs haben - obwohl am Ende nur Platz fünf raussprang - beileibe kein schlechtes Turnier gespielt. Es fehlt am Ende nur ein Quäntchen Glück um in Halbfinale einzudringen. Wer weiß, was dann alles möglich gewesen wäre. Man war mit einer knappen 1:2 (23, -20, -11) Niederlage gegen die VSG Lübeck 2 gestartet. Im zweiten Spiel der Vorrunde gegen Kiel stand es "Spitz auf Knopf". Leider auch hier mit dem besseren Ende für die Jungs vom Kieler TV. Durch das erneute 1:2 (-14, 20, -14) war der Einzug ins angepeilte Halbfinale nicht mehr möglich. Im Spiel um Platz fünf konnte man sich dann gegen den TuS Busdorf mit 2:0 (12, 26) durchsetzen.

Die Abschlusstabelle:
1. VSG Lübeck 1
2. Kieler TV
3. RW Niebüll
4. VSG Lübeck 2
5. TSB Flensburg
6. TuS Busdorf
Fotoquelle: Rikke Rask Flensburg Seahawks
von Leonhard Holtmann 23. März 2026
TSB-Volleyballer nehmen einen Punkt mit an die Förde Oststeinbek. „Das war heute ein hartes Stück Arbeit, aber die Moral hat absolut gestimmt“, resümiert Coach Gunnar Hansen. Mit nur acht einsatzbereiten Spielern waren die Fördestädter angereist, die Personaldecke also denkbar dünn, weshalb Henry Schlink notgedrungen erneut das Libero-Trikot überstreifen musste. Von Beginn an setzte man den Tabellenvierten vom Oststeinbeker SV mit starken Aufschlägen unter Druck und sicherte sich den ersten Durchgang verdient mit 25:22. Im zweiten Satz schlichen sich jedoch Fehler ein, sodass man diesen Durchgang mit 21:25 an die Hausherren abgeben musste. „Wir mussten heute taktisch leicht umstellen“, so der Coach. Emil Christiansen übernahm die Fäden als Zuspieler, während Paul Hansen auf der Außenposition agierte. Somit wechselte Marvin Holtmann auf die Diagonalposition und machte seinen Angriffs-Job „bravourös.“ (Hansen). Dass diese Umstellung hervorragend funktionierte, bewies auch der dritte Satz: Flensburg dominierte das Geschehen, zog früh und deutlich auf 11:4 davon und holte sich den Durchgang souverän mit 25:19. Im vierten Satz wendete sich das Blatt jedoch komplett, da die Spielerwechsel auf Oststeinbeker Seite Wirkung zeigten. Diesmal diktierten die Hausherren das Tempo, Flensburg mussten den Satz deutlich mit 16:25 abgeben. Der Entscheidungssatz begann dann wieder furios für den TSB: Mit einer starken Serie von Mats Evers erspielten sich die Flensburger eine schnelle 5:1-Führung. Doch der Favorit aus Oststeinbek schlug zurück, und beim Seitenwechsel (7:8) war die Führung bereits wieder dahin. Es entwickelte sich ein Krimi bis zum 13:13, ehe die Gastgeber beim 14:16 das glücklichere Ende für sich hatten. „Ich bin mächtig stolz auf unsere Leistung. Wir haben gegen den Tabellenvierten einen starken Punkt entführt“, bringt es Diagonalangreifer Marvin Holtmann auf den Punkt. Er krönte seine überzeugende Leistung an diesem Tag und wurde völlig verdient zum MVP seiner Mannschaft gewählt. Nun heißt es für Coach Gunnar Hansen die Vorbereitungen auf das letzte Heimspiel voranzutreiben. Hier will man am kommenden Samstag (28.3. - 18:00 Uhr Fördegymnasium) gegen Greifswald seinen Fans noch einmal ein starkes Spiel zeigen und danach die Saison in Flensburg mit den Fans gemeinsam ausklingen lassen.
von Leonhard Holtmann 23. März 2026
U14 Jungen holen Bronze bei LM Das mit alten Hasen und noch ziemlichen Neulingen gespickte Team der Mini-Seahawks hat eine gute LM gespielt. Zunächst holte man sich ein 2:0 gegen den KTV 2. Gegen den hohen Favoriten und späteren Landesmeister VSG Lübeck 1 führten die Jungs bis Mitte des Satzes sogar. Dann aber setzte sich die VSG mit gutem platzierten Spiel ab und holte sich den Satz. Auch im zweiten Satz zeigten die Lübecker, warum sie das stärkste Team im Land sind. Bei uns war da doch noch Einiges Stückwerk. Im Halbfinale gegen den Kieler TV 1 merkte man den Neulingen doch die noch fehlende Wettkampferfahrung an. Viele leichte Fehler schlichen sich ein. Und so konnte Kiel das Spiel mit 2:0 gewinnen. Blieb also nur noch der Kampf um die Bronzemedaille. Die wollten die Jungs unbedingt gewinnen. In einem umkämpften Spiel behielt man hier im Tie-Break gegen Strand 08 mit 15:12 die Oberhand und durfte die Bronzemedaille bejubeln. Fotoquelle: Flensburg Seahawks
von Leonhard Holtmann 8. März 2026
F lensburg wird auch in der nächsten Saison ein Spielrecht in der Regionalliga haben.
von Leonhard Holtmann 24. Februar 2026
Am gestrigen Sonntag standen in den Altersklassen U20 und U16 die Landesmeisterschaften an. Obwohl uns ein Landesmeistertitel verwehrt blieb, darf man von einem sehr erfolgreichen Sonntag sprechen. Sowohl die U20 männlich (in Kiel) als auch die U20 weiblich (in Heide) wurden Vizemeister. Beide mussten im Finale lediglich den Mannschaften vom Kieler TV die Vortritt lassen. Auch unsere U16 Mädchen wurden in Pönitz Vizemeister. Sie unterlagen nur der VSG Lübeck und schlugen alle anderen Gegner souverän. Die U16 Jungen, die zumeist noch aus dem jüngeren Jahrgang bestehen, erreichten das Halbfinale und unterlagen dort Strand 08. Im Spiel um die Bronzemedaille erwies sich dann Eckernförde zu stark. Somit holen die Jungen hier Platz 4. #nachwuchsstützpunktflensburg #BeckmannDieKüche #FlensburgSeahawks #flensburgförderstützpunktvolleyball #nospa #edekahahn #magendarmzentrum #quantumsails #Orion #macit
von Leonhard Holtmann 24. Februar 2026
Schwerin. Mit gemischten Gefühlen reiste der TSB Flensburg nach Schwerin. Verletzungs- und krankheitsbedingt musste Coach Gunnar Hansen erneut auf wichtige Spieler verzichten. Flensburg startete konzentriert und strukturiert in die Partie und lieferte sich mit den Gastgebern von Beginn an ein intensives Duell auf Augenhöhe. In der Annahme präsentierte sich das Team stabil, sodass die Zuspieler Emil Christiansen und Paul Hansen variabel verteilen konnten. Über die Außenpositionen sowie mit Hinterfeldangriffen setzte Flensburg Schwerin immer wieder unter Druck und fand Lösungen gegen den Block. Besonders MVP Mats Evers sorgte dafür, dass Flensburg dranblieb. Bis in die Schlussphase blieb der Satz offen, lange Ballwechsel und umkämpfte Netzduelle prägten das Spiel. In den entscheidenden Momenten zeigte sich der Schweriner SC jedoch abgeklärter und gewann den ersten Durchgang mit 25:22. Der zweite Satz entwickelte sich zu einem echten Krimi. Beide Teams schenkten sich nichts, starke Abwehraktionen – unter anderem von Libero Tade Scholz – brachten Stabilität. Flensburg erspielte sich beim Stand von 24:23 einen Satzball, konnte diesen jedoch nicht nutzen. Schwerin blieb nervenstark und entschied auch diesen hart umkämpften Satz mit 28:26 für sich. Im dritten Abschnitt hielt der TSB das Spiel zunächst offen, mit zunehmender Satzdauer erhöhte Schwerin jedoch den Aufschlagdruck und zwang Flensburg zu schwierigen Annahmesituationen. Eine starke Phase der Gastgeber brachte den entscheidenden Vorsprung, den die Ostdeutschen letztlich souverän mit 25:17 ins Ziel brachten. „Uns fehlten zum Ende hin die Wechselmöglichkeiten.“ analysiert Coach Hansen die Niederlage. MVP Mats Evers ergänzt: „Wir haben besonders in den ersten beiden Sätzen gezeigt, dass wir mithalten können. In den entscheidenden Momenten hat uns die letzte Konsequenz gefehlt. Daran müssen wir arbeiten. Gegen Warnemünde zu Hause wollen wir mutiger auftreten und uns für unseren Aufwand belohnen.“ Nun richtet sich der Fokus auf das Heimspiel am 07.03. um 19:00 Uhr gegen den SV Warnemünde 3. Vor eigenem Publikum wollen die Flensburger die positiven Phasen aus Schwerin mitnehmen, intensiv weiterarbeiten und diesmal die Punkte in Flensburg behalten – auch gegen den ehemaligen Flensburger Jonas Thomsen. Autor: Marvin Holtmann Foto: Nike Hansen #nachwuchsstützpunktflensburg #BeckmannDieKüche #FlensburgSeahawks #flensburgförderstützpunktvolleyball #nospa #edekahahn #magendarmzentrum #quantumsails #Orion #macit
von Leonhard Holtmann 16. Februar 2026
Flensburg. Nach gelungenen Auftritten in den letzten Wochen mussten sich die Flensburger Volleyballer am Valentinstag vor großer heimischer Kulisse gegen den Tabellennachbarn vom Eimsbüttler TV 2 beweisen. Bereits im Hinspiel war den Fans bei der knappen 2:3-Niederlage aus Flensburger Sicht eine spannende Partie geboten worden. Vor 120 Zuschauern und mit viel Selbstvertrauen aus den letzten Begegnungen wollte sich das Team von Coach Gunnar Hansen drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern. Bereits zu Beginn des ersten Satzes zeigte sich jedoch, dass die Flensburger schwer ins Spiel fanden. So musste Flensburg früh beim Stand von 1:4 eine Auszeit nehmen. Im weiteren Verlauf schlichen sich weiterhin Fehler im Spielaufbau der Gastgeber ein. Chancenlos ging der erste Satz mit 16:25 an die Hamburger. Eine Umstellung musste her: Flensburg wechselte ins 5-1-System mit Emil Christiansen als Zuspieler und Marvin Holtmann auf der Diagonalposition. Fortan zeigte sich Flensburg sicherer im Spielaufbau und konnte sich im zweiten Satz durch ein präzises Angriffsspiel mit 10:6 absetzen. Unbeeindruckt der stärker spielenden Flensburger schaffte es der Eimsbütteler TV durch mehrere erfolgreiche Aufschlagserien das Spiel wieder auf ihre Seite zu lenken und konnte den Satz schlussendlich mit 25:21 gewinnen. Über weite Strecken des dritten Satzes bot sich das gleiche Bild und Eimsbüttel gelang es immer wieder die Flensburger Volleyballer zu Fehlern zu zwingen. Alles sah beim Stand von 21:24 nach einer deutlichen 0:3 Niederlage aus. „Wir waren quasi geschlagen.“ beschreibt Coach Hansen diese Phase mit drei Matchbällen für die Gäste. Diese konnten allesamt abgewehrt werden. Angeheizt durch das Publikum war man nun selber am Drücker - 27:25 ging der Durchgang an die Flensburger, die nun wieder im Spiel waren. Dies wiederholte sich dann im vierten Satz: Eimsbüttel zog auf 19:13 davon. „Auch hier war das Spiel eigentlich durch.“ wiederholt sich der Coach und wieder setzten die Flensburger zur Aufholjagd an. Mit fünf Punkten in Folge durch eine Aufschlagserie von Hendrik Bibow verkürzten die TSBer auf 18:19. Auch Emil Christiansen steuerte eine Aufschlagserie zur 23:20-Führung bei, die letztlich ins Ziel gebracht wurde. Im entscheidenden fünften Satz konnte sich das Team um den späteren MVP Paul Hansen, der durch gute Blocks und ein sehenswertes Angriffsspiel überzeugte, mit 13:8 absetzen. „Zu diesem Zeitpunkt waren wir nun auf einmal wieder die Gewinner.“ meinte nicht nur der Flensburger Coach. Eine gute Aufschlagserie des Hamburger MVP´s Dominic Kämpfer und unglückliche Entscheidungen im Flensburger Angriff führten schlussendlich aber dazu, dass die Hamburger ihrerseits 7 Punkte in Folge erzielen und den Tiebreak mit 15:13 gewinnen konnten. „Wir kamen schwer rein, haben insgesamt aber ein gutes Spiel gemacht. Es fehlte am Ende nur noch die Kirsche auf der Torte“, resümierte Coach Gunnar Hansen nach der Partie. Nun richtet sich der Blick auf das anspruchsvolle Restprogramm. Zunächst ist man am nächsten Wochenende beim Schweriner SC gefordert, bevor es im vorletzten Heimspiel der Saison am 7. März gegen den SV Warnemünde 3 mit dem ehemaligen Flensburger Jonas Thomsen geht. Fotos: Dörte Scholz Autor: Luc Thomsen #nachwuchsstützpunktflensburg #BeckmannDieKüche #FlensburgSeahawks #flensburgförderstützpunktvolleyball #nospa #edekahahn #magendarmzentrum #quantumsails #Orion #macit
von Leonhard Holtmann 9. Februar 2026
U15 Mädchen spielen tolles Turnier in Pönitz 10 Teams waren am Sonntag in Pönitz an den Start gegangen. Der TSB war gleich mal mit zwei Mädchenteams mit von der Partie. Am Ende holte unser Team 1 mit Ella, Elaha, Jil und Ana einen sehr guten zweiten Platz. Sie mussten sich im Finale nur der Vertretung von Timmendorfer Strand geschlagen geben, wohl auch, weil Ella im letzten Spiel nur noch deutlich angeschlagen agieren konnte. Auch unser zweites Team wusste zu gefallen. Das erste Spiel gegen Groß-Grönau konnte mit 2:0 (14, 13) gewonnen werden. Zwar musste man im zweiten Spiel die Überlegenheit der Mädchen von Timmendorfer Strand zur Kenntnis nehmen. Aber in der Folge wurden die Spiele gegen VC Ostholstein und VSG Lübeck gewonnen. So durften sich am Ende Liva, Hannah-Lea, Jonna, Maja und Anna über einen tollen vierten Platz freuen. Da wächst unter den Händen von Rolf Henningsen und Charlotte Finke ein prima Jahrgang heran. #FlensburgSeahawks #flensburgförderstützpunktvolleyball #BeckmannDieKüche
von Leonhard Holtmann 9. Februar 2026
TSB-Volleyballer unterliegen beim TuS Hasseldieksdamm/Mettenhof Kiel. Die Regionalliga-Volleyballer des TSB Flensburg waren am vergangenen Spieltag auswärts beim Tabellensechsten TuS Hasseldieksdamm/Mettenhof gefordert. In einer emotionalen Partie mit intensiven Ballwechseln musste sich Flensburg am Ende mit 1:3 (25:20, 16:25, 22:25, 18:25) geschlagen geben. Flensburg startete gut in die Begegnung und agierte im ersten Satz im 5-1-System mit Emil Christiansen auf der Zuspielposition. Durch konsequente Defensivarbeit und ein mutiges Angriffsspiel sicherte sich der TSB den ersten Satz mit 25:20. Besonders Libero Tade Scholz überzeugte in dieser Phase mit zahlreichen guten Abwehrkontakten. Der zweite Satz gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Die Kieler agierten in dieser Phase sehr konsequent und nutzten kleine Unsicherheiten auf Flensburger Seite. Beim Spielstand von 14:21 stellte der TSB vom 5-1- auf das 4-2-System um. „Wir wollten mehr Tempo und Variabilität ins Angriffsspiel bringen.“ begründet Coach Gunnar Hansen diese Maßnahme. Dies wirkte jedoch nicht sofort. Mehrere Chancen blieben ungenutzt, so dass dieser Durchgang mit 16:25 an die Gastgeber ging. Im dritten Satz nun wieder ein anderes Bild. Die Flensburger erspielten sich eine komfortable 19:14-Führung und standen somit kurz vor dem Punktgewinn für die Tabelle. „Leider riss bei uns an dieser Stelle der Faden.“ kommentiert ein enttäuschter Coach Gunnar Hansen das Geschehene und schiebt nach: „Heute wäre ein Punktgewinn drin gewesen.“ Mehrere missglückte Annahmeversuche sowie einfache Fehler im Angriff führten zum 19:19-Ausgleich. Von diesem Rückschlag konnten sich die Flensburger nicht mehr erholen und mussten den Satz knapp mit 22:25 abgeben. Damit war die Messe gelesen: Der vierte Satz verlief klar für die Gastgeber. 18:25 stand es am Ende. Trotz des Ergebnisses bot die Partie viele sehenswerte Ballwechsel sowie eine starke Defensivleistung von MVP Tade Scholz, die Hoffnung auf weitere gute Spiele macht. Der Blick richtet sich nun nach vorne: Am 14. Februar empfängt der TSB Flensburg den Tabellennachbarn Eimsbütteler TV (19 Uhr Fördegymnasium) zum durchaus wichtigen Spiel um den Ligaverbleib. Autor: Emil Christiansen Fotos: Luc Thomsen
von Leonhard Holtmann 5. Februar 2026
Souveräne Qualifikation aller teilnehmenden Jugendmannschaften für die LM's
von Leonhard Holtmann 5. Februar 2026
Nahe dran - aber knapp dran vorbei im Pokal blieb die Sensation leider aus.
von Leonhard Holtmann 20. Januar 2026
Auswärtssieg für die Regionalliga-Volleyballer vom TSB Flensburg Hamburg. Zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde konnten die Flensburger nicht mit der stärksten Formation auflaufen. Verletzungs- und krankheitsbedingt musste Coach Gunnar Hansen auf Mannschaftsführer Luc Thomsen und Henry Schlink verzichten. Auch Hendrik Bibow hatte die Reise nicht mit angetreten. Er war bei der LM-U20-Qualifikation gefordert. Der Tabellenelfte Grüß-Weiß Eimsbüttel spielte vor heimischer Kulisse zunächst stark auf. Aber Flensburg hielt dagegen und konnte sich Mitte des Satzes auf 17:13 absetzen. Dann schlichen sich bei Flensburg Fehler in der Annahme und im Angriff ein, so dass der Satz mit 21:25 abgegeben werden musste. Der zweite Satz war von Beginn an hart umkämpft. Bis in die „Crunch-Time“ hinein konnte sich kein Team absetzen. Zum Ende hin gelang den Flensburgern ein 23:19-Vorsprung, der knapp aber verdient mit 25:23 ins Ziel gebracht wurde. Von nun an spielte Flensburg befreit und souverän auf. Insbesondere Paul Hansen zeigte sich enorm verbessert und schlug variantenreich und mit viel Wirkung auf. Auch Marvin Holtmann war im Angriff ein ums andere Mal über die Mitte erfolgreich. „In dieser Phase haben wir sehr stark in der Abwehr gestanden und die Punktchancen konsequent genutzt. Das war großer Sport von uns.“ zeigt sich Coach äußerst zufrieden mit Spielwitz und Effizienz des Teams. Beim Spielstand von 12:6 war eine Vorentscheidung im dritten Durchgang gefallen - 25:20 hieß es am Ende. Auch im vierten Satz hatte Flensburg Oberwasser und führte deutlich mit 18:13, Eimsbüttel ließ sich jedoch nicht abschütteln und kam noch einmal auf 21:19 heran. Erneut waren es die Aufschläge von Paul Hansen, der anschließend zum MVP von der gegnerischen Trainerin auserkoren wurde, die die Uhr auf 24:19 stellte. Den finalen Schlusspunkt in einer rassigen Partie durfte dann Marvin Holtmann mit einem massiven Angriffsschlag setzen. Der Rest war eine große Jubeltraube, die „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ skandierte. „Nun hoffen wir auch am kommenden Sonnabend beim Tabellenführer Kieler TV 3 etwas Zählbares mitnehmen zu können.“ blickt ein gutgelaunter Coach Hansen schon in die Zukunft. Sollten die Flensburger ihre Annahme stabil halten und weiter so aufschlagen wie in Hamburg, könnte das vielleicht möglich werden. Für Flensburg spielten: Emil Christiansen, Przemyslaw Klauza, Marvin Holtmann, Paul Hansen, Mats Evers, Jakob Franzen, Tade Scholz (L), Marc-Oliver Johannsen, Mads Harloff (n.e.)
von Leonhard Holtmann 12. Januar 2026
TSB-Volleyballer starten mit souveränem Sieg über Rostock in die Rückrunde Flensburg. Noch direkt vor dem Spiel frohlockte Flensburgs Oberbürgermeister Dr. F. Geyer, der anlässlich des Umzuges in die frisch sanierte Halle des Fördegymnasiums gekommen war und ein paar Worte zur „Saisoneröffnung“ an die Mannschaften, Offizielle und Zuschauer richtete: „… Aber die Punkte bleiben in Flensburg.“ Und er sollte Recht behalten. Zwar erwischten die Flensburger einen nervösen Start und lagen schnell mit 4:12 hinten, konnten jedoch die zweite Hälfte des ersten Satzes ausgeglichen gestalten. Dies lag sicherlich auch an der taktischen Umstellung in Folge des Rückstandes. Fortan übernahm Mannschaftsführer Luc Thomsen das Zuspiel und Routinier Przemyslaw Klauza die Annahme. „Eine Maßnahme, die absolut wirkungsvoll war.“ so Coach Gunnar Hansen. Dennoch ging der Satz deutlich mit 18:25 verloren. In Durchgang zwei dann ein Duell auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die immer wieder über Paul Hansen und Marvin Holtmann erfolgreiche Angriffsversuche abschließen konnten. Jetzt stand auch die von Libero Tade Scholz organisierte Abwehr besser. Knapp aber verdient ging der Durchgang (27:25) nach Flensburg. „Das war der Kipppunkt im Spiel – zum Glück in unsere Richtung.“ resümierte ein am Ende sichtlich zufriedener und erleichterter Coach. Von nun an agierten die Flensburger im Stile eines echten Favoriten: die Aufschläge saßen und die Annahme war stabil. Voller Selbstbewusstsein spulte das junge Team sein Programm runter – mit fast jedem Aufschlag wurden Breaks eingefahren. 25:19 stand es am Ende: „Ich musste nicht einmal eine Auszeit nehmen – das kommt selten vor“ so Hansen. Im vierten Satz dann trotz 0:4-Rückstand ein ähnliches Bild, aber durchaus enger Spielstand. Bis 14:13 konnte der Tabellennachbar aus dem Osten noch mithalten, dann schaltete Zuspieler Paul Hansen den Aufschlag-Turbo an und erhöhte auf den Spielstand von 19:14, der anschließend nicht mehr in Gefahr geriet und insbesondere durch Emil Christiansen bis auf 24:17 ausgebaut wurde. Damit war den Flensburgern der Sieg nicht mehr zu nehmen. Am Ende hieß es 25:19 und somit 3:1 für die Nordlichter. „Das war ein sehr starkes Spiel und drei wichtige Punkte.“ freut sich MVP Paul Hansen und wird ergänzt von seinem Coach Gunnar Hansen: „Und das vor so toller Kulisse.“ Die gut 120 Zuschauer hatten ihren Spaß und dürfen sich auf weitere Volleyball-Highlights in der tollen Halle freuen. Es folgen allerdings zunächst zwei sehr schwere Auswärtsspiele: Am kommenden Wochenende geht es zum GW Eimsbüttel, und dann folgt der Auftritt beim Tabellenführer Kieler TV 3.
von Leonhard Holtmann 23. Dezember 2025
Jugendvolleyball aktuell: Uns beim TSB Flensburg ist es erneut gelungen, junge Athleten für höhere Aufgaben vorzubereiten. Welcher Verein, der nicht über Bundesligamannschaften oder Internate verfügt, kann das schon behaupten? Wir sind mit Recht stolz auf unseren tollen Nachwuchs. Volleyballer Luk und Paul Hansen mit großen Ambitionen national unterwegs Brandenburg/Berlin. Obwohl der Nachname es vermuten lassen könnte, sind die beiden 16- und 17-jährigen Volleyballer aus Flensburg keine Brüder, dennoch aber in gemeinsamer Sache unterwegs. Während der jüngere Luk sich in der vergangenen Woche beim Vier-Länder-Turnier (Frankreich, Polen, Finnland und Deutschland) in Brandburg die Nominierung für die U-18-Nationalmannschaft erspielen konnte, steht das dem älteren Paul noch bevor. Er hat die Chance, sich im Rahmen eines Lehrgangs in Berlin für die U-20-Nationalmannschaft in der Nachweihnachtswoche nominieren zu lassen. „Das wird nicht ganz leicht.“ schaut Paul in die kommende Woche und ergänzt: „Fast alle anderen Spieler trainieren schon seit einigen Jahren in Bundesstützpunkten, haben Länderspielerfahrung und besitzen somit einen großen Trainings- und Wettkampf-Vorsprung.“ Dennoch will der 2,04m große Regionalliga-Zuspieler des TSB Flensburg alles geben, um sich den Traum zu erfüllen. „Dies ist durchaus möglich.“ schätzt auch sein Vereinstrainer Gunnar Hansen die Lage ein und erklärt, „Paul hat ein großes Block- und Aufschlagpotenzial und eine feine Zuspieltechnik.“ Auch Luk wird schon kurz nach den Weihnachtstagen wieder an seinen Trainingsort Frankfurt reisen, um dann mit der Delegation die Vorbereitung auf die Westeuropäischen Meisterschaften Anfang Januar in Portugal in Angriff zu nehmen. „Diese internationalen Meisterschaften dienen der Qualifikation für die U-18-Europameisterschaften im kommenden Jahr.“ erläutert der 1,95m-Außenangreifer. „Da wollen wir unbedingt hin – aber auch das wird nicht leicht.“ weiß das Flensburger Ausnahmetalent. In Brandenburg belegten sie hinter Polen und Frankreich zwar nur den 3. Platz, haben aber gezeigt, dass sie mit den europäischen Spitzenteams durchaus auf Augenhöhe agieren können. So waren die gezeigten Leistungen besonders zu Turnierende sehr überzeugend und auch Luk konnte mit der Auszeichnung „Bester Außenangreifer des Turniers“ viel Selbstvertrauen gewinnen. „Davon brauchen Luk und Paul in den nächsten Wochen viel.“ betont ein stolzer Vater und Trainer Gunnar Hansen. #FlensburgSeahawks #flensburgförderstützpunktvolleyball #fördervereinfürjugendvolleyball #BeckmannDieKüche
von Leonhard Holtmann 22. Dezember 2025
Die Volleyballer des TSB Flensburg haben im Nachholspiel gegen den Tabellennachbarn Eimsbütteler TV einen großen Kampf geliefert. Nach 121 intensiven Minuten mussten sich die Fördestädter zwar mit 2:3 (28:26, 25:17, 21:25, 16:25, 16:18) geschlagen geben, entführten aber einen wichtigen Punkt aus Hamburg. Nach einem ausgeglichenen Start konnten sich die Flensburger zur Mitte des Satzes leicht absetzen und dann den Satz in Overtime trotz einiger zweifelhafter Schiedsrichterentscheidungen gegen die Gäste knapp mit 28:26 für sich verbuchen. Auch im zweiten Satz überzeugte der TSB mit stabiler Annahme und einer sehr erfolgreichen Abwehrstrategie, die vor allem von Libero und MVP Tade Scholz erfolgreich umgesetzt wurde. Die konsequente Spielweise wurde mit einem klaren 25:17 belohnt. Von nun an fand jedoch der Eimsbütteler TV deutlich besser ins Spiel – die Spielerwechsel auf Hamburger Seite sollten wirken. Die Gastgeber erhöhten den Druck und sicherten sich Satz drei mit 25:21. Auch der Start in den vierten Durchgang misslang den Flensburgern. Schnell lagen sie 2:12 hinten – mehrere Flensburger Spielerwechsel halfen wenig, dennoch konnten sie den Satz fortan ausgeglichen gestalten aber nicht entscheidend verkürzen. Am Ende hieß es 16:25 – der Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Dort stellten die Flensburger um. „Ich wollte in dieser Phase einen neuen Impuls setzen.“ begründete Coach Gunnar Hansen die taktische Maßnahme. Die Flensburger wechselten von zwei Zuspielern auf einen und somit rutschte Marvin Holtmann auf die Diagonalposition. „Diese Aufstellung haben wir schon einige Male ausprobiert.“ so der Coach. Auch gegen Eimsbüttel lieferte der gelernte Mittelangreifer ab und punktete vor allem aus dem Rückraum. So führten die Flensburger 13:11 – es fehlten noch zwei Punkte, die aber für die Flensburger zu spät fallen sollten. Am Ende setzten sich die Gastgeber hauchdünn mit dem vierten Matchball 18:16 durch und entschieden die Partie für sich. „Mit der gezeigten Leistung in den Durchgängen eins, zwei und fünf bin ich sehr zufrieden.“ kommentiert Coach Hansen das Spiel und schiebt nach: „Mit dem einen Punkt auch – aber gerade zu Weihnachten hätten es gern auch zwei sein dürfen.“ schmunzelt er. Nun gehen die Flensburger auf dem neunten Tabellenplatz in die Weihnachtspause und müssen sich im kommenden Jahr unbedingt noch einen Platz verbessern um gesichert in der Regionalliga verbleiben zu können. „Wir haben in den letzten sechs Monaten wegen der Hallensanierung im Fördegymnasium unser Trainingspensum nur eingeschränkt durchführen können. Nun geht es aber am 7. Januar zum Training wieder in unser Wohnzimmer und am 10. Januar ist Wettkampf-Premiere im Spiel gegen den unteren Tabellennachbarn ISV Rostock. Darauf freuen wir uns sehr.“ so der Coach. Tabelle: https://www.shvv.de/.../spielb.../regionalliga_maenner.xhtml Autor: Gunnar Hansen Fotograf: Jette Hansen
von Leonhard Holtmann 15. Dezember 2025
Flensburg. Nach mehreren Wochen auf fremden Plätzen traten die Flensburger Volleyballer wieder in der heimischen Halle an. Vor eigenem Publikum wollte man gegen den Tabellendritten SV Henstedt-Ulzburg an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Der Gegner erwies sich dabei aber als echter Gradmesser und so musste man sich nach 68 Minuten mit 0:3 (23:25,19:25,23:25) geschlagen geben. Im ersten Satz konnten die Flensburger nach nervösem Beginn zunächst mithalten und lagen zwischenzeitlich sogar mit 21:20 in Führung. Möglich wurde dies vor allem durch eine gute Abwehrarbeit und druckvolle Aufschläge, mit denen das Team den Favoriten immer wieder unter Druck setze. Schlussendlich fehlte jedoch die letzte Durchschlagskraft im Angriff, sodass der Satz am Ende mit 23:25 an den Gegner ging. „Wir waren an sehr vielen Bällen dran, konnten aber unsere Chancen am Ende nicht nutzen.“ betonte Coach Gunnar Hansen. Der zweite Durchgang begann weniger überzeugend. Zu wenig Konsequenz im Aufschlagspiel, unpräzise Aufbauaktionen und falsche Entscheidungen im Zuspiel führten schnell zu einem Rückstand von 3:11. Zwar stabilisierte sich das Team anschließend, doch am Ende reichte es nicht, sodass die Flensburger Volleyballer den Satz mit 19:25 abgeben mussten. Im dritten Durchgang reagierte das Team um Mannschaftsführer und späteren MVP Luc Thomsen mit einer Systemumstellung: Paul Hansen rückte in den Außenangriff. Nach einer kurzen Anpassungsphase lief es zunächst sehr gut und man führte zwischenzeitlich mit 14:10. Allerdings setzte der Gegner erneut seinen starken Aufschlagdruck sowie das effektive Blockspiel ein, sodass die Flensburger im Angriff nicht mehr entscheidend durchkommen konnten. Am Ende musste man sich auch in diesem Satz knapp mit 23:25 geschlagen geben. Trotz der klaren Niederlage zeigte sich Coach Gunnar Hansen mit der eigenen Leistung zufrieden: „Der SV Henstedt-Ulzburg war heute ein sehr starker Gegner, der gut strukturiert und konsequent gespielt hat. Dennoch hat unsere Mannschaft hervorragend gekämpft und viele gute Momente gehabt.“ Nun blickt das Team mit Vorfreude auf das letzte Spiel des Jahres gegen den Eimsbüttler TV 2 und möchte dort nochmal eine starke Leistung zeigen, bevor es dann im nächsten Jahr vor heimischer Kulisse voraussichtlich in der frisch renovierten Halle des Fördegymnasiums weitergeht. Autor: Luc Thomsen Bilder: Nike Hansen Unsere Sponsoren: #nachwuchsstützpunktflensburg #BeckmannDieKüche #FlensburgSeahawks #flensburgförderstützpunktvolleyball #emilfrey #nospa #edekahahn #magendarmzentrum #quantumsails #Orion #macit
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